Satzung für den Verein „Jugendschule Strausberg e.V“

§ 1 Name, Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „Jugendschule Strausberg“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach seiner Eintragung erhält er den Zusatz „e.V“.
  2. Der Sitz des Vereins ist Strausberg.

 

§ 2 Vereinszweck

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung, Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere durch die Montessori-Pädagogik. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
    - die Gründung, Unterhaltung und Unterstützung eines Erdkinderplan-
       Projekt nach Maria Montessori, die Jugendschule Strausberg
    - Übernahme der Trägerschaft der Jugendschule
  3. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb, mit der Absicht einer Gewinnerzielung, ist damit nicht verbunden.
  4. Der Verein führt dazu folgende Maßnahmen durch:
    - Informationsveranstaltungen über das Erdkinderplan-Projekt in
       Schulen für Eltern, Erzieher/innen und Lehrer/innen durchzuführen
    - Übernahme von Werbung und Organisation für diese
       Veranstaltungen
    - Informationsveranstaltungen in öffentlichen Gremien und
       Einrichtungen
    - Teilnahme an kommunalen Veranstaltungen mit Informationsständen
    - Gründung einer Jugendschule, die nach dem Montessori-Prinzip und
       insbesondere des Erdkinderplanes arbeitet.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten im Rahmen ihrer Eigenschaft als Vereinsmitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Es darf keine Person durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  4. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein oder bei Auflösung bzw. Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.
  5. Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die steuerbegünstigte Montessori-Stiftung Berlin - die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu  verwenden hat.

 

§ 4 Geschäftsjahr

  1. Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt jeweils am 01. Januar und endet am 31. Dezember.
  2. Das erste Geschäftsjahr endet am 31. Dezember 2010.

 

§ 5 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt. Jede juristische Person, deren Satzung oder Verfassung nicht im Widerspruch zu dem Zweck des Vereins steht, kann ebenfalls Mitglied werden.
  2. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag, der bei natürlichen Personen Name, Alter und Wohnanschrift, bei juristischen Personen den Namen und die Geschäftsanschrift enthalten muss, entscheidet der Vorstand.

 

§ 6 Erlöschen der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet
    a) mit dem Tod der natürlichen Person oder der Auflösung der 
        juristischen Person
    b) durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den Vorstand
    c) durch Ausschluss aus den Verein
  2. Ein Mitglied, welches in erheblichen Maße gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluss ist das betreffende Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen. Das Mitglied kann innerhalb einer Frist von einem Monat Berufung beim Vorstand einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied vom Recht der Berufung innerhalb der Frist kein Gebrauch, wird der Ausschluss wirksam.

 

§ 7 Vereinsorgane

  1. Die Organe des Vereins sind:
    - die Mitgliederversammlung
    - der Vorstand

 

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich vom Vorsitzenden des Vorstandes oder im Verhinderungsfall, von seinem Stellvertreter unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 2 Wochen schriftlich einzuberufen. Für die Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung der Einladung. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
  2. Der Vorsitzende oder der Stellvertreter leitet die Sitzung.
  3. Mitglieder des Vereins können innerhalb einer Woche nach Zugang der Einladung Ergänzungen der Tagesordnung verlangen.
  4. 4. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    - Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes und der
       Rechnungslegung von dem Vorstand und die Entlastung des
       Vorstandes
    - Wahl der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer
    - Beschlüsse über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung
    - Beschlüsse über die Berufung eines Mitgliedes gegen seinen
       Ausschluss aus dem Verein durch den Vorstand
    - Die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
    - Behandlung von Anträgen des Vorstandes und der Mitglieder
  5. Der Vorstand hat unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 25% der Mitglieder die Einberufung unter Angabe des Zweckes fordern.
  6. Diese Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde, unabhängig von der Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
  7. Das Stimmrecht ist, mit Ausnahme der Stimmrechte juristischer Personen, nicht übertragbar. Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet im Fall einer Wahl das Los, in anderen Fällen die Stimme des Versammlungsleiters.
  8. Bei Beschlüssen, die die pädagogische Ausrichtung des Erdkinderplan-Projektes betreffen, können im Vorstand vertretene Pädagogen oder Mitarbeiter nicht überstimmt werden. Bei Streit darüber, ob die pädagogische Ausrichtung betroffen ist, entscheidet der Vorstand.
  9. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von 2/3, Beschlüsse über Vereinsauflösung bedürfen der Mehrheit von ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. In der versandten Tagesordnung ist auf die anstehende Satzungsänderung oder die anstehende Vereinsauflösung besonders hinzuweisen.
  10. Änderungen in der Satzung, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen, Diese Satzungsänderungen müssen alsbald allen Vereinsmitgliedern schriftlich mitgeteilt werden.
  11. Beschlüsse über eine Abwahl von Vorstandsmitgliedern benötigen eine Mehrheit von mehr als die Hälfte der Vereinsmitglieder.
  12. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen. Dieses ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Die Mitglieder haben jederzeit das Recht zur Einsichtnahme in die Protokolle, auf Verlangen ist eine Abschrift zuzusenden.

 

§ 9 Vorstand

  1. Vorstand im Sinne von § 26 BGB ist der erste und zweite Vorsitzende. Der erste und zweite Vorsitzende vertreten den Verein im Sinne § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich und zeichnen als gesetzliche Vertreter. Beide Vorstände sind einzelvertretungsberechtigt. Die Mitgliederversammlung wählt zudem einen Kassenführer und einen Schriftführer in den Vorstand. Angestellte können gewählte Vorstandsmitglieder sein.
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit für vier Jahre gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Zum Vorstand kann nur gewählt werden, wer Mitglied des Vereins ist.
  3. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen 1. Vorsitzenden und einen 2. Vorsitzenden des Vorstandes.
  4. Der Vorstand bleibt bis zur Neu- bzw. Wiederwahl des nachfolgenden Vorstands im Amt.
  5. Der Vorstand kann für die Abwicklung der laufenden Geschäfte einen Geschäftsführer als besonderen Vertreter nach § 30 BGB bestellen. Für die Geschäftsführung kann ein Entgelt vereinbart werden.
  6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
  7. Der Vorstand entscheidet durch einfache Stimmenmehrheit.
  8. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

 

§ 10 Mitgliedsbeiträge

  1. Die Mitglieder sind zur Zahlung eines Jahresbeitrages verpflichtet, dessen Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Im Einzelfall kann der Vorstand auf Antrag die Freistellung von der Beitragszahlung beschließen.
  2. Die Mindesthöhe des Jahresbeitrages beträgt für natürliche Personen 60,00 Euro, für juristische Personen 100,00 Euro. Die Änderung des Mitgliedbeitrags kann durch Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen werden.
  3. Zusätzliche finanzielle Zuwendungen aus freiwilligen Beitragszuzahlungen oder durch Spenden sind auch von Nichtmitgliedern möglich und werden ausschließlich für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet.

 

§ 11 Kassenprüfer

  1. Die Mitgliederversammlung wählt 2 Kassenprüfer. Die Amtszeit beträgt jeweils 2 Geschäftsjahre. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, das jeweils zurückliegende Geschäftsjahr des Vereins buchhalterisch zu prüfen. Die Kassenprüfung soll spätestens einen Monat vor der Mitgliederversammlung abgeschlossen sein. Der Mitgliederversammlung ist schriftlich Bericht zu geben.

 

§ 12 Vereinsauflösung

  1. Für den Fall der Auflösung des Vereins, werden der Vorsitzende sowie dessen Stellvertreter als Liquidatoren tätig. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Rechte und Pflichten bestimmen sich nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt sein Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung von Bildung und Erziehung von Kindern.

 

§ 13 Inkrafttreten der Satzung

  1. Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 14.06.2010 beschlossen.
  2. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Frankfurt/ Oder eingetragen ist.